Abendessen

Für viele Deutsche ist das Abendessen inzwischen die Hauptmahlzeit des Tages. Das war nicht immer so und viele haben auch gesundheitliche Probleme dank dieses Wandels. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Speisen sich nicht groß von den Mahlzeiten unterscheiden, die man mittags zu sich nehmen würde. Dass das den Körper belastet, liegt da nahe.

Früher….

Viele werden sich noch daran erinnern, dass sie früher nach der Schule immer etwas Warmes auf den Tisch bekommen haben. Nicht selten kam zum Mittagessen die ganze Familie nach Hause. Noch bis in die 70er Jahre hinein war es nicht unüblich, zum Mittagessen nach Hause zu gehen. Wem das nicht möglich war, der hatte etwas Warmes im Henkelmann dabei. Am Abend gab es dann eine Brotzeit, vielleicht angereichert mit einem Ei und Gurke und Tomate.

…und heute

Heute ist das anders. Die meist nur kurze Mittagspause lässt ein ausgedehntes und ruhiges Mittagessen nicht mehr zu. Die Wenigsten arbeiten nah genug an ihrem zu Hause, dass es sich lohnen würde, zum Essen heim zu gehen. Und auch wenn die Zeit wäre, die moderne Frau von heute ist selbst arbeiten und hat keine Zeit, am Mittag eine volle Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Also verlagert sich der Akt des Kochens und des gemeinsamen Essens auf die Abendstunden.

Wie im Süden

Man fühlt sich an mediterrane Länder erinnert, in denen traditionell erst am Abend die Hauptmahlzeit eingenommen wird, da es in den Sommermonaten in der Mittagszeit zu warm ist um zu essen. Prinzipiell ist es nicht ungesund erst am Abend eine vollwertige Mahlzeit zu sich zu nehmen. Man sollte nur darauf achten, dass es ausgewogen und nicht übermäßig ist. Die südländische Küche ist hierfür kein schlechtes Vorbild.

Was passieren kann

Vielleicht kennen Sie das ja, wenn Sie auch erst am Abend die Mahlzeiten zu sich nehmen, die Sie sonst mittags gegessen hätten: Sie haben Probleme einzuschlafen und fühlen sich am Morgen meist wie gerädert. Ungewöhnlich ist das nicht, denn Ihr Körper ist mit der Verdauung beschäftigt, anstatt sich in der Ruhephase auf die Regenerierung zu konzentrieren. Der volle Bauch hindert viele daran, sich so zu legen und zu drehen, wie sie es gewöhnt sind.

Das Maß der Dinge

Kleine Portionen, langsames Essen und dazu etwas zu trinken, das sind meist schon Tricks, die ausreichen um die Nacht besser zu schlafen. Auch die Auswahl der Gerichte spielt eine Rolle. Vermeiden Sie fette und schwere Speisen, legen Sie Ihr Augenmerk auf viel Gemüse, etwas mageres Fleisch und wenig reichhaltige Saucen

Gewöhnungssache

Nicht zu Vergessen bleibt, dass es immer eine Gewöhnungssache ist, wie gut wir spätes Essen, langes Aufbleiben, früh Aufstehen und so weiter vertragen. Doch sollte man nicht vergessen, dass man auch im Schlaf eine Menge Kalorien verbrennt, umso mehr, je weniger der Magen mit frischer Nahrung beschäftigt ist. Generell sollten Sie essen, wenn Sie hungrig sind. Wer mit leerem Bauch ins Bett geht, wird ebenso schlecht einschlafen können, wie mit vollem Bauch.

Herzhaftes:

Süßes: