Kartoffel

Kartoffeln

Rainer Sturm / pixelio.de

Kartoffeln, Erdäpfel, Grundbirnen, Erpel, vermutlich hat kein Gemüse so viele Namen wie die Kartoffel, die eigentlich auch gar kein Gemüse, sondern ein Nachtschattengewächs ist. Sie ist das wichtigste Grundnahrungsmittel in weiten Teilen der Erde, nur der Reis läuft ihr den Rang ab. Ursprünglich kommt sie aus Südamerika, von wo aus sie sich dank der Eroberung der neuen Welt rasch verbreitete. Lange wusste man in Europa nichts mit ihr anzufangen, sie wurde dank ihrer schönen Blüten als Zierpflanze kultiviert, doch fand sie schließlich ihren Weg auf alle Teller. Heute gibt es unzählige Sorten, von fest bis mehlig kochend. Die Arten der Zubereitung und Weiterverarbeitung sind schier unendlich. Kartoffeln enthalten auch Vitamine und Mineralstoffe, das wenige Eiweiß, dass sie enthalten, ist besonders hochwertig. Medizinisch eignen sie sich als Schonkost bei einem empfindlichen Magen, gekocht und zerstampft eigenen sie sich als heiße Wickeln bei Husten.